Intimate Interviews Part I – Die Verbindung von Kunst und Lust und ein Workshop-Wunschkonzert

Letztes Jahr hatten wir das Vergnügen, mit lieben und talentierten Menschen Interviews zu führen über alles, was uns auch bei unserer Arbeit beschäftigt. Dafür haben wir unsere Gesprächspartnerºinnen zunächst mit einer Bodyworksession ihrer Wahl gepampered, damit wir so gut durchblutet miteinander ins Gespräch kommen konnten. Viele Fragen hatten wir vorbereitet und sie tauchen immer wieder … Weiterlesen Intimate Interviews Part I – Die Verbindung von Kunst und Lust und ein Workshop-Wunschkonzert

Einsame Oberflächen – Sexual Enhancement am Touchscreen

[Dieser Artikel erschien zuerst in der Printausgabe der Institutszeitschrift 'IFKnow', Frühjahr 2020] „Es ist das übliche Problem der Grenzen. Wann hast du dich zum ersten Mal selbst befriedigt? Die erste erfolgreiche autoerotische Stimulation, die dem frustrierten Fingern ein Ende setzte? Der Versuch eines bedeutsamen Fingerspiels?“, fragt die Protagonistin des Films „Jung & Wild“[1] in ihrem … Weiterlesen Einsame Oberflächen – Sexual Enhancement am Touchscreen

Sexmoralism – Compulsory Sex – Sexpositivity – Sexnegativity

„[T]hese days it can certainly be seen as boring not to be sexually experimental. I’d say that the sex hierarchy remains even though the line is drawn somewhat lower down the pyramid than it used to be. We still have a strong sense of what ‘normal’ sex should be like in relationships. But we also … Weiterlesen Sexmoralism – Compulsory Sex – Sexpositivity – Sexnegativity

Beflügelnde Beschränkung – nicht nur auf Japanisch. Kulturhistorische Verknüpfungen zu Bondage

(Die Originalversion dieses Textes wurde abgedruckt in Schlagzeilen – SM aus der Szene für die Szene #171, Hamburg, Juli 2019) - for (a not yet proofread!) English version just scroll down - „[...] it matters what stories we tell to tell other stories with; it matters what knots knot knots, what thoughts think thoughts, what … Weiterlesen Beflügelnde Beschränkung – nicht nur auf Japanisch. Kulturhistorische Verknüpfungen zu Bondage

Klauseln. Eine Selbstreflexion

[[The final disclaimer is in English - scroll down 🙂 ]] Die Liste dessen, was wir als Klauseln unter unsere Workshopbeschreibungen setzen möchten, wächst und wächst von einer Workshoperfahrung zur nächsten immer mehr. Gastfreundschaft und Heterogenität Es hat zum Beispiel gefühlt mal gereicht zu schreiben, dass "Menschen aller Gender und sexueller Orientierungen willkommen sind." Mittlerweile … Weiterlesen Klauseln. Eine Selbstreflexion

Jenseits von ’sexpositiv‘ und ’sexnegativ‘

[for English version please scroll down] Words of nuance, words of skill And words of romance are a thrill Words are stupid, words are fun Words can put you on the run* Wie stehst du zu „Sex-Positivität“? Also nur zum Wort jetzt! Als ich ihn zum ersten Mal hörte, bekam ich das nicht zusammen, dass … Weiterlesen Jenseits von ’sexpositiv‘ und ’sexnegativ‘

DEGUILTIFICATION – experiential essay by Chris Ifso

Beata and Matís run luhmen d'arc, a company founded in Berlin which creates “spaces dedicated to the manifold aspects of intimacy and desire.” In September 2019 the duo were participants in Schmiede, a 10-day maker festival based at the Old Salt Works, Hallein in Austria, involving over 100 artists, musicians, digital creators and writers - … Weiterlesen DEGUILTIFICATION – experiential essay by Chris Ifso

Forensic Sexualities. Einige Gedanken zur Scham

[For English version see below] Forschungsfrage: Inwiefern ist Sexualität nicht einfach ein Mittel zur Lustgewinnung oder Luststeigerung, sondern ein Katalysator, ein Medium, mit dem etwas bearbeitet wird, was in unseren Körpern drinsteckt? Auf die Frage komme ich nach einem Gespräch mit Freund*innen über Scham. Im Raum steht, dass Scham etwas Schlechtes sei und weg muss, … Weiterlesen Forensic Sexualities. Einige Gedanken zur Scham

‚Look what marketing’s done to my body‘ – Vom Zwang (nicht so) kreativer Selbstvermarktung

- english version below - „Zum Zentrum oder zur ‚Seele‘ des Unternehmens ist die Dienstleistung des Verkaufs geworden. Man bringt uns bei, daß die Unternehmen eine Seele haben, was wirklich die größte Schreckens-Meldung der Welt ist.“ - Gilles Deleuze: Postskriptum über die Kontrollgesellschaften So sehr es mir Freude bereitet und sich immer wieder nach sinnvoller … Weiterlesen ‚Look what marketing’s done to my body‘ – Vom Zwang (nicht so) kreativer Selbstvermarktung

Eklektischer Versuch über Un/Sicherheit (work in process)

risk, safety, conflict, consent - was sexpositive Szenen umtreibt hat meist irgendetwas mit diesen Schlüsselbegriffen zu tun. Es ist kompliziert. Unsicherheit ist nicht per se schlecht und Sicherheit nicht per se gut und vice versa. Stark Konsens betonende Räume habe ich aus meiner persönlichen Erfahrung bereits als sowohl empowernd und bereichernd, als auch als einengend, … Weiterlesen Eklektischer Versuch über Un/Sicherheit (work in process)